Die (stille) Läufigkeit

Herzlich Willkommen!

Heute möchten wir mal auf ein „ernsteres“ Thema eingehen, oder zumindest auf eines, was es so auf unserem Blog noch nicht gab. Das ist erst Teil 1 zu diesem Thema, es wird jedenfalls noch einen Teil 2 über die Scheinträchtigkeit geben, und irgendwann möchten wir noch etwas zum Thema Kastration schreiben (Teil 3).

Die erste läufige Hündin

Frauchen hatte immer Hunde in der Familie, aber für sie war ich ihre erste läufige Hündin. Die Hunde, die zuvor bei ihr und ihren Eltern gelebt haben, wurden vor der ersten Läufigkeit kastriert – das war damals die Normalität. Ihre Oma hatte zwar eine Hündin, die nicht kastriert war, aber damals war Frauchen zu klein um davon etwas mit zu bekommen.

Erste Läufigkeit

Je nach Hündin und Rasse, setzt die erste Läufigkeit meist im Alter von sechs bis zwölf Monaten ein. Ich war mit 8 Monaten das erste mal läufig, aber bereits im Alter von 6 Monaten habe ich erste Anzeichen gemacht. Warum das so war erzählen wir in weiterer Folge.

Der Zyklus

Erstens: Vorbrunst

Diese Zeit kann variieren, dauert aber oft circa 9 Tage (variabel: 3-17 Tage). In dieser Zeit ist die Hündin zwar noch nicht fruchtbar, riecht aber bereits sehr gut für Rüden. Achtung: die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen sind nicht immer klar erkennbar, und deshalb ist über die ganze Läufigkeit hinweg Vorsicht geboten.

Zweitens: Brunst

Diese Phase wird auch Standhitze genannt. Hier ist die Hündin deckbereit, und auch die Phase dauert im Schnitt 9 Tage (variabel: 9-21 Tage). In dieser Phase bluten die Hündinnen meist nicht mehr so stark, oder auch gar nicht mehr.

Drittens: Nachbrunst

Das ist die Phase, in der die Läufigkeits-Symptome abklingen. Allerdings dauert diese Phase, in der Gelbkörper abgebaut werden, bis zu 12 Wochen. Hier wird oft das Hormon Prolaktin produziert, und dieses ist für die Milchproduktion zuständig – dies führt dann zu den bekannten Scheinträchtigkeiten.

Viertens: Ruhephase

In dieser Phase zeigt die Hündin keine äußeren Anzeichen einer Läufigkeit. Diese kann mehrer Wochen bis Monate dauern. Je nach Rasse wird eine Hündin 2x jährlich oder 1x jährlich läufig.

Die stille Läufigkeit

Ein recht unbekanntes Thema ist leider die „stille Läufigkeit“. Lychee hat ja bereits zwei Monate vor ihrer ersten Läufigkeit erste Anzeichen einer Läufigkeit gemacht. Und bei ihrer zweiten Läufigkeit war dies ebenso der Fall – allerdings schon gut drei Monate vorher. Damals gingen wir von einer stillen Läufigkeit aus, und heute können wir davon ausgehen, dass dem auch so war.
Doch was ist das?
In der stillen Läufigkeit schwillt die Vulva der Hündin nicht an, und es gibt auch keine Blutungen. Allerdings ist die Hündin in dieser Phase dennoch paarungsbereit und auch paarungswillig!

Um solch eine Läufigkeit zu erkennen gibt es natürlich spezielle Untersuchungen, aber auch diese sind nicht immer aussagekräftig. Am besten erkennt man solch eine stille Läufigkeit indem man seine Hündin gut beobachtet und gut kennt!

Das war einmal ein sehr informativer Blogpost von uns!
Allerdings liegt uns das Thema sehr am Herzen, und wir werden euch auch irgendwann erzählen warum.
Im nächsten Blogpost geht es mal um die Scheinträchtigkeit.

Bis Bald, eure Lychee!

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