Ein Hund braucht einen Garten?

Herzlich Willkommen!

Als Frauchen auf der Suche nach MIR – also ihrem Seelenhund – war, fand sie einige Züchter wo schon auf der Website stand: “Wir vergeben unsere Welpen nur an Familien mit Haus und Garten”. Und auch viele Tierheime wollen, dass die zukünftigen Hundebesitzer einen Garten haben.

Mein Frauchen ist single, lebt in einer kleinen Wohnung – mitten in der Stadt. Ach, und im ersten Stock. Ein Garten? – Fehlanzeige. Und ein Haus hat sie natürlich auch nicht!

Frauchen ist 21 und Studentin; sich in dem Alter ein Haus mit Garten leisten zu können ist wohl eine Wunschvorstellung.

Frauchen hatte dann schon Sorge, dass alle Züchter & Co. auf einen Garten bestehen – aber das tun sie nicht!

Frauchen hat sich dann gefragt: Braucht ein Hund überhaupt einen Garten?

Wir finden: NEIN!

Ja, wenn man einen großen Hund hat – oder mehrere Hunde – sollte die Wohnung schon eine gewisse Größe haben damit sich die Hunde ungestört bewegen können. Ein kleiner Hund wie ich fühlt sich unserer Meinung nach auch in einer Singlewohnung wohl. Aber das tut er nur, wenn er beschäftigt wird.
Das gleiche gilt auch für einen großen Hund: man kann ihn schon in einer kleinen Wohnung halten, aber man muss ihn auslasten.

Und da kommen wir zum Thema: Ein Hund möchte beschäftigt werden.
Klar möchte er auch schlafen (Hunde schlafen bis zu 17 Stunden am Tag). Aber ein Hund wird unserer Meinung nach nicht glücklich, wenn er den ganzen Tag allein im Garten verbringen muss – und vielleicht ein paar Leute verbellen soll.
Klar ist ein Garten schön – aber ein Hund fühlt sich in seinem Rudel am wohlsten; und nicht allein im Garten.

Hinzu kommt, dass einige Hundebesitzer mit Garten dazu tendieren, sehr wenig mit dem Hund spazieren zu gehen. Denn einige sagen: Der kann sich eh die ganze Zeit frei bewegen.
Frauchen liebt die Spaziergänge mit mir – wir genießen das so richtig. Und an Schlechtwettertagen machen wir halt nicht so lange Spaziergänge. Ich bekomme ganz ohne Garten meinen Auslauf & das auch noch inklusive Schnüffeln in neuen Gegenden!

Also, wir finden, ein Garten allein lastet einen Hund nicht aus! Vor allem so Hunde wie einen Pudel oder ein Collie – also Rassen die man als sehr intelligent betitelt in den Rassebeschreibungen – macht ein Garten ohne Beschäftigung gar nicht glücklich.

Frauchen sieht, dass ich ausgelasteter bin als manche der Hunde die bei uns in der Gegend den ganzen Tag allein im Garten verbringen – und eigentlich nur da sind um vorbeigehende Leute zu verbellen.

 

Bis Bald, eure Lychee!

3 Kommentare zu „Ein Hund braucht einen Garten?

  1. Ich kann dir da nur zustimmen. Ein Hund kann auch in einer Wohnung glücklich sein. Es kommt immer darauf an, was sein Mensch mit ihm unternimmt. Einen Hund nur im Garten zu “parken” ist kein vernünftiger Ersatz.
    LG Susanne

  2. Aber für mich wäre viel wichtiger, welchen Hintergrund eine Studentin hat. In dieser Lebensphase wo noch die gesamte Zukunft unplanbar ist, sollte man eigentlich keinen Hund anschaffen. Was ist mit Partner, Beruf und Ortswechsel? Wie sieht das künftige Leben aus wenn Kinder kommen oder oder…… also ich als Züchter hätte keine Sorgen wegen des Gartens, denn das Wohlgefühl eines Hundes hängt davon nicht ab, wohl aber um den dazugehörenden Menschen und ob er bereit wäre, alle zukünftigen Entscheidungen in seinem jungen Leben dem Wohl des Hundes unterzuordnen.

    1. Liebe Karin!
      Glaubst du denn wirklich, ich hätte mir das als “Studentin”, die hauptberuflich Tiertrainerin ist (!) wirklich nicht gut überlegt? Ich glaube wenn du auf meiner Website ein bisschen herumgestöbert hast weißt du, dass das wohl gut überlegt war, denn sonst hätte ich nicht mit Anfang 20 einen Hund aufgenommen und diesen quasi selbst, trotz Handicap, zum staatlich geprüften Assistenzhund ausgebildet, und mich nebenbei noch selbstständig gemacht.
      Ein Hund ist für mich und viele andere Studenten ein vollwertiges Familienmitglied!
      Und ich war mir dessen wohl bewusst als ich mir Lychee geholt habe. Bevor du das nächste Mal so gegen jemanden “schießt” würde ich vorschlagen, dass du dich bitte ein bisschen besser informierst.

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